Ist möglicherweise ein Bild von Text „WIR FÜR EINE OCEAN PLÄDIEREN PATEN FÜR DIE S CING OCEAN VIKING SEEBRÜCKE LÜNEBURG“

Stellungnahme zur Patenschaft und finanziellen Unterstützung der Ocean Viking

Der Landkreis Lüneburg nimmt bisher nicht sein Mindestkontingent an geflüchteten Menschen auf. Um dem Titel eines Sicheren Hafens gerecht zu werden, reichte DIE LINKE des Landkreises in Absprache mit den Grünen, der SPD und unterstützt von der Seebrücke einen Antrag für die Übernahme einer Patenschaft sowie die finanzielle Unterstützung bis max. 100.000 Euro des zivilen Seenotrettungsschiffes Ocean Viking ein. Dieser Antrag wurde in der Kreistagssitzung des 24.06. mit einer Rot-Rot-Grünen-Mehrheit angenommen.

Da die CDU-geführte Kreisverwaltung rechtliche Bedenken in der Umsetzung dieses Antrags sieht, wurde dieser nun vom Landrat Jens Böther (CDU) zur Prüfung beim Innenministerium des Landes Niedersachsens eingereicht. Dazu hat der Landrat auf vier Seiten ausführlichst dargelegt, was alles gegen die Unterstützung ziviler Seenotrettung spreche, anstatt nach Wegen zu suchen, wie man die Seenotretter:innen, die täglich auf dem Mittelmeer an ihr Äußerstes gehen, in ihrer schwierigen Aufgabe unterstützen könnte.

Aufgrund der anhaltenden tödlich​en Abschottungspolitik und des Versagens der Europäischen Union und seiner Mitgliedsstaaten eine staatliche Seenotrettung zu reinstallieren, sind derzeit zivile Seenotrettungsorganisationen die einzige Möglichkeit, Menschen auf der Flucht gezielt vor dem Ertrinken zu retten. Seit 2014 sind mehr als 21.000 Menschen bei ihrer Flucht über das Mittelmeer ertrunken und täglich steigt diese Zahl aufgrund unterlassener Hilfeleistung. Allein in diesem Jahr kam es laut IOM bereits zu mindestens 1146 Todesfällen. Damit hat sich die Zahl zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

Auch Deutschland trägt Verantwortung bei der Schaffung von Fluchtursachen und die Menschen, die über das Mittelmeer fliehen, kommen auch hier im Landkreis Lüneburg an. Menschen, die in unserem Landkreis leben, waren und sind direkt betroffen von den Geschehnissen, die sich auf dem Mittelmeer ereignen. Sich anhand des Grundgesetzes gegen die Unterstützung der Seenotrettung auszusprechen, ist absurd und menschenverachtend. Zu behaupten, Seenotrettung sei ein Pull-Faktor, also ein Anreiz den Weg nach Europa zu wagen, und Beihilfe zur illegalen Einreise, ist die Rhetorik rechter Parteien. Eine Partei, die so argumentiert, hat das C in ihrem Namen nicht verdient.

Wenn Landrat Böther sich an das Credo seiner Partei, nämlich das der „christlichen Nächstenliebe“, halten möchte, sollte er sich dafür einsetzen, jede Möglichkeit zur Unterstützung der Seenotrettungsschiffe herauszufinden und alles für die Entkriminalisierung von Seenotrettung und für die Rettung von Menschenleben zu tun, anstatt sich aktiv dagegen zu engagieren.

Unsere Forderung lautet: Lasst uns sichere Fluchtwege und Kommunen des Willkommens schaffen!

#DefendSolidarity #LeaveNoOneBehind

Ist möglicherweise ein Bild von eine oder mehrere Personen und Text „AKTIONSAUFRUF Papiere für alle Hungerstreikenden JETZT! I Mo, 19.08. AKTIONSAUFRUF“

#solidariteaveclessanspapiers

Hunderte Menschen ohne Papiere (sans papiers) sind in Belgien im Hungerstreik und jetzt auch im Durststreik

Artikel:

https://www.nd-aktuell.de/.../1151160.bruessel-die...

Unterschreibt die Petition, um den Kampf der Sans Papiers aus Brüssel zu unterstützen: https://www.anothereurope.org/open.../belgium-hunger-strike/

Ihr wollt euch an das belgische Konsulat bzw die belgische Botschaft wenden?! Hier findet ihr die Adresse: Kontakt zu belgischen Auslandsvertretungen:

https://www.konsulate.de/.../info_belgische_konsulate_in...

Und einen Musterbrief:

Juli, 2021

(Anrede)

In ihrem Land, in ihrer Hauptstadt sind hunderte Sans-Papiers-Aktivist*innen im Hungerstreik und einige nun auch im Durststreik. Sie fordern klare Regularien zur Legalisierung, Legalisierung und die Möglichkeit in ihrer Heimat Belgien frei zu leben.

Diese Menschen, genau wie alle Menschen, wollen Menschen ohne Papiere arbeiten, Sicherheit und Zugang zum Bildungs- und Gesundheitswesen. Ich bitte Sie, sich für diese Menschen und ihre Legalisierung einzusetzen! Die jetzige Situation ist untragbar und das Leben der Streikenden ist akut in Gefahr! Kontaktieren Sie ihre Minister*innen, lassen Sie nicht zu, dass Belgien diese Menschen im Stich lässt!

In der Hoffnung, auf ihr sofortiges Handeln,

(Unterschrift), (Stadt, Land)

Ist möglicherweise ein Schwarz-Weiß-Bild von 1 Person

In Gedenken an Esther Bejarano

Die Holocaust Überlebende Esther Bejarano ist am 10. Juli 2021 im Alter von 96 Jahren in Hamburg gestorben.

Sie engagierte sich ihr Leben lang gegen Rechtsextrimismus und Rassismus, gründete das Ausschwitzkomitee und war Ehrenpräsidentin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.

Esther Bejarano besuchte zahlreiche Schulen und erzählte Jugendlichen von ihrem Leben. Mit der Band Microphone Mafia hatte sie noch bis vor kurzem Auftritte und sang, las aus ihrer Biografie vor und berichtete als Zeitzeugin von den Nazi-Verbrechen. Bis zuletzt warnte sie vor der Rechtsentwicklung und dem Wiedererstarkten des Nazismus. Sie prangerte auch die europäische Asylpolitik an. In einem Interview mit der süddeutschen Zeitung sagte sie:

„Ich muss wegen der Flüchtlinge in der letzten Zeit wieder so oft an die NS-Zeit denken, als es gegen uns Juden ging. Meine Schwester und ihr Mann waren auch Flüchtlinge, sie wollten über die grüne Grenze in die Schweiz, wo sie in Sicherheit gewesen wären. Doch die Schweizer schickten sie zurück nach Hitler-Deutschland. Dort wurden sie sofort erschossen.(…) Wer in seiner bisherigen Heimat verfolgt wird (…) der sollte in Deutschland die Chance haben, Asyl zu bekommen. Es geht doch immer um Menschen. Und Menschen sollte man doch menschlich behandeln, nicht wahr? Aber so viele Leute handeln so unmenschlich. Ich habe das Gefühl, dass es immer schlimmer wird….”

Esther Bejarano hat so viel erlebt.

Ihre Stimme wird im Kampf gegen Rechtsextrimismus, Antisemitismus und Rassismus fehlen.

Ist möglicherweise ein Bild von Text „KUNDGEBUNG EIN PROTEST VON JESIDISCHEN GEFLÜCHTETEN IN LÜNEBURG GEGEN DIE DATUM! ABLEHNUNG VON ASYLANTRAGEN NEUES 03.08.0 13:00 UHR AM MARKTPLATZ in Kooperation mit: SEEBRÜCKE DGB AiA“

#StopDeportations

Die Jesiden gehören einer Minderheit im Irak an, die bereits seit vielen Jahrzehnten auf Grund ihres Glaubens verfolgt werden. Mit dem Angriff des IS 2014 erlebte diese Verfolgung einen neuen Höhepunkt: mindestens 5000 Menschen starben, über 6000 Frauen und Kinder wurden entführt, von denen bis heute mehrere tausend vermisst werden, und über 400.000 Menschen wurden aus ihrer Heimat vertrieben.

Auch wenn der IS weitestgehend zerschlagen wurde, ist die Heimat der Jesiden immer noch nicht sicher: Es existieren weiterhin militante Gruppen und täglich geschehen Morde, zudem ist die Heimatstadt der Jesiden Schinga zu großen Teilen zerstört worden und ein Wiederaufbau hat noch nicht stattgefunden.

Trotzdem werden von den jesidischen Geflüchteten, die größtenteils seit mehreren Jahren in Lüneburg leben, vermehrt die Asylanträge abgelehnt. Menschen, die bereits zur Schule gehen, Ausbildungen machen oder einen Beruf ausüben werden nun dem Stress einer ungesicherten Zukunft ausgesetzt.

Deshalb haben jesidische Geflüchtete aus Lüneburg mit Unterstützung der Seebrücke und des DGB,

für Freitag den 23.07. um 13:00 Uhr

eine Kundgebung auf die Beine gestellt.

Es gibt Redebeiträge, die von persönlichen Erfahrungen berichten und Musik. Die Forderungen sind eine Aufklärung der abgelehnten Asylanträge, eine Anerkennung des Völkermords an den Jesiden und die Ermöglichung einer gesicherten Zukunftsperspektive in Deutschland - für ein Leben in Freiheit und Würde!

Kommt zahlreich und bitte beachtet die Corona-Regelungen, also haltet Abstand und tragt eine Maske.

+++ TERMINÄNDERUNG: KUNDGEBUNG GEGEN DIE ABLEHNUNG DER ASYLANTRÄGE VON JESID:INNEN +++

Die jesidische Community aus und um Lüneburg hat sich dazu entschieden ihre Kundgebung vom 23. Juli aufgrund den Unwetterkatastrophen in den letzten Tagen auf den 03. August zu verschieben.

Wir werden rechtzeitig vorher nochmal daran erinnern.

Wir fordern weiterhin #StopDeportations!Ist möglicherweise ein Bild von Text „İቅள Wahlprüfsteine Kommunalwahl 2021 5 6 8 14 13 လ WAHLPRÜFSTEINE KOMMUNALWAHL 2021“

#Kommunalwahlen #Wahlprüfsteine

Am 12. September findet in Niedersachsen die Kommunalwahl statt! Regionsversammlungen, Kreistage, Stadt- und Gemeinderäte, Samtgemeinderäte, Stadtbezirksräte und Ortsräte werden an diesem Tag durch alle in Niedersachsen gemeldeten Wahlberechtigten gewählt. Das ist unsere Chance, Einfluss auf die Parlamente zu nehmen und globale Gerechtigkeitsthemen in den Fokus zu nehmen!

Wir haben uns bei der Erstellung der Wahlprüfsteine initiier durch den @VEN mit kritischen Fragen beteiligt.

Schaut mal hier: https://ven-nds.de/themen/wahlpruefsteine-2021

Ist möglicherweise ein Bild von eine oder mehrere Personen und Text „KEINE AFD IM NÄCHSTEN STADTRAT! 01.07. WIR MÜSSEN DRAUSSEN BLEIBEN 14:30 Uhr Marktplatz JUSOS Lüneburg SEEBRÜCKE LÜNEBURG AStA Universität Lüneburg GRÜNE JUGEND Lüneburg links jusolid LÜNEBURG“Gemeinsam gegen die AfD im nächsten Lüneburger Stadtrat! ❌

📆 Donnerstag, 01.07.

🕝 14:30 - 16:00 Uhr

📍 Ab 14:30 Uhr Kundgebung am Marktplatz

📍 Ab 15:15 Uhr Fahrraddemo zum Stadtrat im Kulturforum Wienebüttel (ca. 4km)

Die AfD sitzt aktuell mit 4 Sitzen im Lüneburger Stadtrat. Bei den Kommunalwahlen 2016 erhielt sie erschreckende 9% aller Stimmen.

Mit diesen Sitzen nimmt die AfD seit 5 Jahren rechten Einfluss auf die Lüneburger Politik.

Sie sitzt in den Ausschüssen für Integration und Gleichstellung und stimmt gegen Anträge zur Seenotrettung.

📣 Damit muss Schluss sein! 📣

In einem breiten Bündnis aus @gjlueneburg, @jusoslueburg, @linksjugend_lueneburg, @astaunilueneburg und @seebruecke.lueneburg fordern wir:

Keine AfD im nächsten Stadtrat!❌

Am 01.07. findet die letzte Stadtratssitzung vor den Kommunalwahlen statt.

🪧 Wir treffen uns um 14:30 Uhr zur Kundgebung auf dem Marktplatz.

🚲 Danach geht es mit dem Fahrrad die rund 4km lange Strecke zum Kulturforum Wienebüttel, wo sich der Stadtrat gegen 16:00 Uhr versammeln wird.

🗣 Gemeinsam zeigen wir klare Kante gegen Rechts.

➡️ Leite diese Einladung gerne an alle weiter, die sich zusammen mit uns klar gegen den rechten Einfluss der AfD in Lüneburg stellen wollen.

#lueneburg #fckafd #fcknzs #antifaschismus #antirassismus #gemeinsamgegenrechts #kommunalwahlen

Ist möglicherweise ein Bild von Text „WIR KLAGEN AN! Menschenrechte sind verhandelbar“Seebrücke-Aktionswochenende: Menschen­rechte sind #unver­handelbar!!

In Niedersachsen werden am kommenden Wochenende einige Veranstaltungen, Kundgebungen und Demos zum bundesweiten Aktionswochenende stattfinden.

Ihr findet uns auf dem Klimacamp Lüneburg im Kurpark. Freitag machen wir Siebdruck, bringt Teile mit, die ihr bedrucken und tauschen wollt.

Samstag gibt's ne Lesung & Workshop mit Rodrigue Péguy Takou Ndie. Péguy bringt sein Buch "Die Suchenden" mit.

Ist möglicherweise ein Bild von 1 Person und Text „Lesung mit Rodrigue Péguy Takou Ndie Thema Flucht & Migration Wann? Sa, 19.06. 14 Uhr Wo? Klimacamp Lüneburg im Kurpark (Bühne)“

 

 

Ist möglicherweise ein Bild von Text „SOLIDARISCH GEHT ANDERS! TuE Krise Kundgebung Solidarität mit dem Gesundheitssektor! Mittwoch 16.06. Uhr Rathausplatz Lüneburg Bring mit: Maske, weißer Kittel, blaue Gummi Handschuhe Vereinte ver.di ver. Dienstleistungs- gewerkschaft Lüneburg SEEBRÜCKE SCHAFFT SICHERE HÃFEN!“

#MakeThemSign #solidarischgehtanders

Anlässlich der Konferenz der Gesundheitsminister*innen und im Rahmen der Kampagne „Solidarisch geht anders“ rufen Verdi, die Seebrücke Lüneburg und Fossil Free Lüneburg zur Solidarität mit den Beschäftigten im Gesundheitssektor und in der Pflege auf! Wir fordern Gesundheit vor Profit: Das bedeutet umfassende Investitionen in mehr Personal, faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen!!!

Wo? Vor dem Rathaus

Wann? 16.06 um 17 Uhr

Neben ein paar Reden soll es auch das Ziel sein ein cooles gemeinsames Foto für Presse etc. hinzubekommen. Dafür wäre es super wenn ihr falls vorhanden einen weißen Kittel, eine OP-Maske und blaue Plastikhandschuhe mitbringen könntet.

Wir freuen uns auf euch!

 

Ist möglicherweise ein Bild von Text

(English below) In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden in der Außenstelle Oldenburg (Oldb) der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen im Kloster Blankenburg zwei Brandsätze gezündet. Einer davon beschädigte ein Gebäude, in dem sich Menschen aufhielten. Glücklichweise wurde niemand körperlich verletzt. Nach Angabe der Polizei wurden noch in der Nacht Staatsschutz und Brandermittler*innen eingeschaltet und mit Großaufgebot eine Fahndung eingeleitet. Zu den Hintergründen könne laut Polizei derzeit noch nichts gesagt werden.

Als Reaktion gingen am Samstagabend mehr als 100 Menschen in Oldenburg auf die Straße, um ihre Solidarität mit den Betroffenen zu erklären. In einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärten lokale antifaschistische und antirassistische Gruppen: "Das bundesdeutsche Lagersystem ist in vielerlei Hinsicht menschenfeindlich und ein tiefer Eingriff in die Grundrechte der Menschen, die dort leben müssen. Der Brandanschlag zeugt von einer massiven Bedrohungslage. Gleichzeitig leben die Menschen in ständiger Angst vor Abschiebungen und unter massiver Kontrolle." Erinnert wurde auch an Gürsün İnce, Hatice Genç, Gülüstan Öztürk, Hülya Genç und Saime Genç, die auf den Tag genau vor 28 Jahren in Solingen bei einem rechtsextremen Brandanschlag getötet wurden.

Wir stehen solidarisch an der Seite aller Menschen, die von rechter Gewalt betroffen sind und in unzumutbaren Lagern leben müssen! Shut Down All Camps!

Foto :Fabian Steffens

_____________

EN: Two incendiaries were set off at the Oldenburg (Oldb) branch of the Lower Saxony State Reception Office in the Monastery of Blankenburg during the night from Friday to Saturday. One of them damaged a building where people were present. Fortunately, no one was physically injured. According to the police, state security and arson investigators were called in during the night and a search was launched with a large force. According to the police, nothing can be said about the background of the incident at this time.

In response, more than 100 people in Oldenburg took to the streets on Saturday evening to show their solidarity with those affected. In a joint press release, local anti-fascist and anti-racist groups declared: "The federal German camp system is in many respects hostile to human beings and a deep violation of the fundamental rights of the people who have to live there. The arson attack shows a massive threat situation. At the same time, people live in constant fear of deportation and under massive control." Gürsün İnce, Hatice Genç, Gülüstan Öztürk, Hülya Genç and Saime Genç, who were killed in a right-wing extremist arson attack in Solingen 28 years ago to the day, were also remembered.

We stand in solidarity with all people who are affected by right-wing violence and have to live in unacceptable camps! Shut Down All Camps!

Photo: Fabian Steffens

Geflüchtete sollten ab dem ersten Tag ihrer Ankunft selbstbestimmt in einer Wohnung leben dürfen. Wir wenden uns gegen eine Politik, die Geflüchtete in Lagern unterbringt und von einer gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausgrenzt! Deshalb sind wir Mitunterzeichnerin bei Lager-Watch https://lager-watch.org/

 

Ist möglicherweise ein Bild von Text „SEEBRÜCKE X SOLIDARISCH usa sde GEHTANDERS! Krise Kris nicht GLEICHE RECHTE FÜR ALLE MENSCHEN GEGEN RASSISMUS SEEBRÜCKE UND ABSCHOTTUNGS- TSCHEREHF POLITIK SOLIDARISCHGEHTANDERS.ORG“

Wir sind ein Teil von #solidarischgehtanders!

Menschen auf der Flucht sind weiterhin in Lagern und Sammelunterkünften mit hoher Infektionsgefahr eingesperrt. Wir sagen: #solidarischgehtanders

Raus aus der Krise, nicht zurück - für gleiche Rechte für alle Menschen!

Mehr Infos unter www.solidarischgehtanders.org

We are part of #solidarischgehtanders! People fleeing continue to be locked up in camps and collective accommodations with a high risk of infection. We say: solidarity works differently.

Out of the crisis, not back - for equal rights for all people!

More info at www.solidarischgehtanders.org

Ist möglicherweise ein Bild von außen und Text „SEEBRÜCKE SCHAFFTSCHER SHAME ON EU SPANISCHES MILITÄR GEHT GEWALTSAM GEGEN SCHUTZSUCHENDE MENSCHEN VOR“Seit Montag haben mindestens 8.000 Menschen die spanische Exklave Ceuta erreicht, sie schwommen meist von Marokko über die Grenze oder wateten bei Ebbe durch das Wasser. In Ceuta wurden sie von spanischem Militär mit gepanzerten Fahrzeugen empfangen. Ein Mensch soll dabei ertrunken sein. Videos zeigen, wie Soldat*innen wahllos auf ankommende junge Menschen einschlagen und sie zurück in das Meer stoßen. Mindestens 4.000 wurden direkt und offensichtlich ohne Möglichkeit der Asylantragstellung wieder abgeschoben. Die Menschen suchen Schutz und Sicherheit in der spanischen Exklave, doch auch hier begegnet ihnen Europa mit Militär und Polizei.

Marokko übt mit dieser Grenzöffnung Druck auf Spanien und die EU aus, um eigene Interessen durchzusetzen - ganz so wie Erdoğan vor etwa einem Jahr an der türkisch-griechischen Grenze. In diesem Fall geht es um die Kontrolle der autonomen Region Westsahara. An allen europäischen Außengrenzen zeigt sich die Planlosigkeit der EU: Statt Menschen aufzunehmen, werden sie meist unter Bruch von Menschenrechten abgewehrt. Die Abschottungspolitik ist zum Scheitern verurteilt und kostet auf dem Weg dahin tausende Menschenleben.

Den ankommenden Menschen muss der Zugang zu einem fairen Asylverfahren garantiert werden. Dafür müssen sie zügig auf das spanische Festland gebracht und dort sicher und menschenwürdig untergebracht werden. Wir fordern: Schluss mit der Gewalt! Aufnahme statt Abschottung!

_______________________________________________________________

Since monday about 8,000 people have reached the Spanish enclave of Ceuta, mostly by swimming across the border from Morocco or wading through the water at low tide. In Ceuta, they were confronted by Spanish military with armored vehicles. One person is reported to have drowned as a result. Videos show soldiers indiscriminately beating arriving young people and pushing them back into the sea. At least 4,000 were deported directly and apparently without the possibility of applying for asylum. The people are looking for protection and safety in the Spanish enclave, but as always Europe meets them with military and police.

With the opening of the border, Morocco is exerting pressure on Spain and the EU to pursue its own interests - much like Erdoğan did about a year ago on the Turkish-Greek border. In this case, the issue is control of the autonomous region of Western Sahara. The EU's lack of plan is evident at all of Europe's external borders: instead of taking in people, they are usually turned away in violation of human rights. The policy of sealing off borders is doomed to failure, costing thousands of lives along the way.

The arriving people must be guaranteed access to a fair asylum procedure. For that, they must be brought to the Spanish mainland and housed there in a safe and humane manner. We demand: Stop the violence! Reception instead of isolation!

++++ Transnationaler Aktionstag für Bewegungsfreiheit ++++

Das transnationale Netzwerk Afrique Europe Interact organisiert am 21. Mai einen transnationalen Aktionstag für Bewegungsfreiheit statt Abschiebungen - mit der Forderung: “Nein zu neokolonialer Kollaboration!”. Es soll in Berlin vor der nigrischen, tunesischen und algerischen Botschaft protestiert werden. Außerdem gibt es zeitgleich Protestaktionen in Agadez, Sokodé, Kindia und Bamako.

Mehr Infos in der Fb-Veranstaltung sowie Flyer auf der Homepage: https://afrique-europe-interact.net/2067-0...

Ist möglicherweise ein Bild von Text „FRONTEX-FOTO- WETTBEWERB STÖREN! #ContestOfShame SEEBRÜCKE SCHAFFT SICHERE HAFEN!“

(English below)

Die europäische Grenzschutzagentur Frontex hat ihre Mitarbeiter*innen anlässlich des heutigen Europe Day dazu aufgerufen, an einem Fotowettbewerb teilzunehmen. Folgende drei Kategorien standen zur Auswahl: 1. Kooperation mit nationalen Autoritäten, 2. Grenzlandschaften und 3. Eine helfende Hand an der Grenze.

Da diese Aktion entsetzlich realitätsfern und zynisch ist, hat das ÜberGrenzen-Kollektiv den Contest of Shame ins Leben gerufen. Schließt euch an und repostet die Bilder, die unter dem Hashtag #ContestOfShame geteilt werden, oder seid selbst kreativ!

________

On the occasion of today's Europe Day, the European border control agency Frontex invited its employees to participate in a photo competition. The following three categories were available: 1. cooperation with national authorities, 2. border landscapes and 3. a helping hand at the border.

Since this action is horribly out of touch with reality and cynical, the ÜberGrenzen collective has created the Contest of Shame. Join and repost the images shared under the hashtag #ContestOfShame, or be creative yourself!

Ist möglicherweise ein Bild von Text „SEEBRÜCKE 8. MAI TAG DER BEFREIUNG FASCHISMUS BEKÄMPFEN -IMMER UND ÜBERALL“

(English below)

Am 8. Mai 1945, heute vor 76 Jahren, wurde das nationalsozialistische Regime zerschlagen. Durch den unter enormen Verlusten erkämpften militärischen Sieg der Anti-Hitler-Koalition über die Wehrmacht und ihre Verbündeten wurde der 2. Weltkrieg beendet.

Heute gedenken wir der Millionen Opfer der deutschen Terrorherrschaft und all der Soldat*innen, Widerstandskämpfer*innen und Partisan*innen, die ihr Leben gaben, um sie zu beenden.

Gemeinsam müssen wir Nazis und Rassist*innen auch heute entschieden entgegentreten – auf der Straße, in den Parlamenten und in den Institutionen! In Europa und auf der ganzen Welt: Faschismus in jeder Form muss bekämpft werden. Wir dürfen niemals zulassen, dass sich die Geschichte wiederholt.

_______

On May 8, 1945, 76 years ago today, the National Socialist regime was crushed. The military victory of the anti-Hitler coalition over the Wehrmacht and its allies, won with enormous losses, ended World War 2.

Today we remember the millions of victims of the German reign of terror and all the soldiers, resistance fighters and partisans who gave their lives to end it.

Together we have to strongly oppose Nazis and racists still today - on the streets, in the parliaments and in the institutions! In Europe and all over the world: Fascism in every form must be fought. We must never allow history to repeat itself.

 

Vortrag über das Projekt "Armonia" in einem Geflüchtetenlager in Griechenland:

Gemeinsam mit der @grünejugendüneburg laden wir euch ein, uns auf eine kurze Reise auf die griechische Insel Samos zu begleiten. 🇬🇷

Dort geht es dann direkt in die Küche der NGO @projectarmonia, wo Tag für Tag etwa 1000 Mahlzeiten für die Bewohner*innen des Geflüchtetenlagers in Vathy gekocht werden.🍽

Wir wollen einen kleinen Einblick in die aktuelle Lage auf der griechischen Insel geben, vor allem aber unsere persönlichen Erfahrungen mit euch teilen und Raum für einen gemeinsamen Austausch schaffen. Zusätzlich wird eine Freiwillige, die derzeit direkt vor Ort ist, live berichten, was sie gerade auf Samos erlebt. 💭

Die Veranstaltung ist für alle, die Interesse und etwa eine Stunde Zeit haben, von unserer Arbeit dort zu erfahren. Raum für Gedanken und Fragen wird es in einer anschließenden Diskussion geben – wir freuen uns auf euch! 🤗

6. Mai, 19:00 Uhr, Zoom:

Meeting-ID: 970 6209 5922

Kenncode: 722189

++AUFRUF++ Mahnwache, Montag, 17 Uhr Am Rathausmarkt

d

Mehr als 130 Menschen haben in dieser Woche bei einem Seenotfall im Mittelmeer ihr Leben verloren. Dies war kein Unfall!
Sowohl europäische als auch libysche Behörden wussten über den Notfall Bescheid, es wurde trotzdem keine Rettung eingeleitet. Es war politisch gewolltes Sterbenlassen der EU. They let them drown.

Wir halten eine Mahnwache gegen die tödliche, europäische Abschottungspolitik. Tragt eure Wut und Trauer mit uns auf die Straße:
Am Montag, den 26.04.21 um 17 Uhr am Rathausmarkt!

#theyletthemdrown #weletthemdrown

Theaterstück: Die Falle

Theaterstück: Die Falle

Zoom-Link zur Veranstaltung: https://leuphana.zoom.us/j/98345310052? 

 

#momobleibt - Menschenrechtswidrige Abschiebung stoppen!

a

Bitte nehmt euch einen Moment und unterschreibt die Petition (chng.it/QyxwDBMk2t), um gemeinsam die Abschiebung von Momo, einem Bandmitglied von den Rapfugees, zu verhindern! 

Ostermarsch 2021 in Lüneburg

sdasd

hiermit rufen wir euch zum diesjährigen Ostermarsch 2021 in Lüneburg auf!

Kundgebung im Clamart-Park
Samstag der 03. April um 11 Uhr
Friedensstraße 1, 21335 Lüneburg


Vor genau 61 Jahren wurde in der Bundesrepublik der erste Ostermarsch begangen. Ziel der pazifistischen Bewegung war, die atomare Bewaffnung Deutschlands zu verhindern. In einer Zeit der Hochrüstung innerhalb des Kalten Krieges demonstrierten tausende gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands und für eine gewaltfreie Lösung von Konflikten. Der Kalte Krieg ist seit über 30 Jahren vorbei, Deutschland ist keine Atommacht und eine nukleare Eskalation konnte verhindert werden.

Dennoch sind in Deutschland Atomwaffen stationiert, Waffen werden im Interesse der Nato und der kriegsinteressieren Mächte in der EU und anderen Weltteilen in großen Mengen in Krisengebiete geliefert, um Stellvertreter- und Ressourcenkriege zu führen. Es muss Schluss sein mit Waffenexporten von europäischem Gebiet – auch Kleinwaffen. Landminen, chemische Kampfstoffe und alle anderen Waffen fördern Leid, Armut und Entmenschlichung. Insbesondere Waffenlieferungen in Länder wie die Türkei, welche Kriege gegen die Bevölkerung und ihre Nachbarn führt, müssen aufhören. Deshalb rufen wir mit der europaweiten Friedensbewegung, als Gewerkschaften, Studierendenschaften, Verbände, Parteien und Initiativen dazu auf, gemeinsam für Frieden auf die Straße zu gehen.

Internationaler Tag gegen Rassismus 21.03.21

s

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus möchten wir als Seebrücke Lüneburg zur rassistischen EU-Migrationspolitik an den EU-Außengrenzen aber auch innerhalb dieser Stellung beziehen:

Am 14. März 2021 hat die griechische Küstenwache in einem illegalen Massen-pushback bis zu 100 Menschen auf der Flucht in die Türkei zurückgedrängt. Seit 2014 sind bereits über 20 000 Menschen im Mittelmeer ertrunken, Tausende werden in den Elendslagern an den EU-Grenzen festgehalten, andere müssen sich vor Behörden in Wäldern und Bergen verstecken, die Kanarischen Inseln haben sich im letzten Jahr zum Migrationshotspot entwickelt und der rechtspolitische Druck steigt europaweit.

Strukturelle Gewalt passiert. Jeden Tag. Und sie zeigt sich in den verschiedensten Facetten. Strukturelle sowie körperliche Gewalt durch europäische Staaten gegen flüchtende Menschen passieren. Jeden Tag. Die in den EUropäischen Gesellschaften grundlegend verankerten Rassismen manifestieren sich tag-täglich in der EUropäischen Migrationspolitik der Abschottung. Es ist eine Politik des generellen Misstrauens, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe unter Generalverdacht stellt und willkürliche Konsequenzen aus diesen Bewertungen zieht. Erst kürzlich veranschaulichte die Verurteilung zwei junger Männer in einem höchst fragwürdigen Gerichtsprozess die Willkür der Justiz (http://legalcentrelesvos.org/.../justice-for-the-moria-6/...).

Es ist eine traurige Erkenntnis, doch die systematische Abschottungspolitik der Europäischen Union ist ein von Grund auf rassistisches System. Anhand äußerer Merkmale wird über eine Rettung entschieden, werden Polizeikontrollen durchgeführt und (Gerichts)urteile gefällt. An den EU-Außengrenzen ereignen sich täglich dramatische Todesfälle, schutzsuchende Menschen werden in gewaltsamen push-backs in ein Land zurückgedrängt, das sie verlassen wollten, Menschen werden gezwungen in den unwürdigsten Lagern zu leben, viele müssen in EUropa tag-täglich um ihre Abschiebung in untragbare Lebensbedingungen fürchten und regelmäßig werden Menschen tatsächlich abgeschoben.

Die EU bricht damit Völkerrecht, sie bricht Menschenrechte und sie handelt gegen jegliche Menschenverständnis. Um so zu handeln braucht es System und den Willen die Augen zu verschließen. Dieses System von Machthierarchien, von struktureller Gewalt und den ihr zugrundeliegenden Rassismen ist keine spontane Erscheinung dieser Zeit. Vielmehr sind sie historisch gewachsen und werden in den patriarchalen und kapitalistischen Weltordnungen unserer Zeit fortgeschrieben. Sie sind in einem Kontext der (post)Kolonialität zu betrachten. Im Kolonialismus verankerte Macht-Asymmetrien leben heute im Alltäglichen, im Politischen und im Wirtschaftlichen weiter und werden von der menschenverachtenden Migrationspolitik EUropas und ihrem Grenzregime verkörpert. Ihre Abschottungspolitik muss als systematische, rassistische Kategorisierung und Degradierung von Menschen erkannt und benannt werden.

Auch wenn sich niemand von diesen subtilen Strukturen befreien kann, ist es unabdingbar sich um eine gleichberechtigte, menschenwürdige Gesellschaft zu bemühen, die sich an Recht und Gesetz hält. Das fängt damit, an die eigenen Denkmuster und Weltbilder zu hinterfragen, die Stärke von Diversität zu erkennen, irrationale Ängste abzubauen, statt sie zu schüren, in den Austausch über diese Probleme zu gehen und (zivilgesellschaftliche) Initiativen und Zusammenschlüsse zu unterstützen.

Weitere Veranstaltungen der #LüneburgerWochengegenRassismus findet ihr hier: https://www.leuphana.de/.../Meldungen/LWgR_A4-Flyer_Web.pdf

#Blacklivesmatter #rassismustötet #lüneburgerwochengegenrassismus #gemeinsamgegenrassismus

 

Globaler Klimastreik am 19.03.21 

fsd

Am Freitag war globaler Klimastreik! Auch wir waren gemeinsam mit vielen Anderen auf Lüneburgs Straßen, um für die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels zu demonstrieren! 📣

Die Klimakrise ist auch eine soziale Krise. Tendenziell sind diejenigen, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen, am stärksten von Klimawandelfolgen betroffen.

Außerdem wird die Zahl der Menschen, die ihre Heimat aufgrund der Folgen der Klimakrise verlassen müssen weltweit zunehmen. Umso wichtiger ist es für Klimagerechtigkeit und eine Gesellschaft zu kämpfen die solidarisch mit Menschen auf der Flucht umgeht. ✊

#climatejusticenow #climatestrike #allefürsklima #actnow #allefür1komma5

 

s

#FreeMoria6!

In einem willkürlichen Gerichtsprozess wurden zwei junge Männer letzte Woche von einem griechischen Gericht zu fünf Jahren Haft wegen Brandstiftung verurteilt. Gemeinsam mit vier weiteren Angeklagten werden sie beschuldigt, das Feuer gelegt zu haben, das im September 2020 zum Abbrennen des alten Moria-Camps führte. Das Urteil ist ein Skandal und der Prozess eines Rechtsstaats nicht würdig.

Der Fall zeigt deutlich, wie die Justiz aktiv internationales und europäisches Recht ignoriert, um Migrant*innen zu kriminalisieren. Der Prozess war von verschiedenen juristischen Einschüchterungsmethoden gezeichnet: Die Polizeipräsenz war konstant hoch, den Angeklagten wurde das Recht aberkannt, ihre Anwält*innen frei zu wählen und auch die Möglichkeit verwehrt, Zeug*innen ins Kreuzverhör zu nehmen. All dies legt die Logik eines Prozesses offen, in dem die Angeklagten nie als gleichberechtigte Individuen betrachtet wurden.

Wer migrantischen Protest gegen untragbare Lagerbedingungen als reine Straftat behandelt, ignoriert dadurch aktiv die Zustände und Realitäten aller Bewohner*innen der Camps. Dabei sind die wahren Verantwortlichen des Brandes die griechischen und europäischen Politiker*innen, die die Existenz von entmenschlichenden Lagern überhaupt erst möglich machen.

Ob im griechischen Gerichtswesen oder deutsche Asylverfahren sind: ein System kann nicht behaupten, Gleichberechtigung zu garantieren, wenn es gleichzeitig Migrant*innen diskriminiert, kriminalisiert und dadurch ihr Leben und ihre Sicherheit bedroht.

Wir fordern: Freiheit für die #Moria6! Evakuiert alle Camps!
#LeaveNoOneBehind
Mehr Infos und Updates zum Prozess findet ihr beim Legal Centre Lesvos: http://legalcentrelesvos.org/.../09/justice-for-the-moria-6/ 

 

as

Der Kreistag hat sich mit großer Mehrheit solidarisch mit den Anforderungen an einen Sicheren Hafen erklärt.* Geflüchteten und in Seenot Geratenen soll demnach Obdach und Hilfe gewährt werden, zusätzlich zur bestehenden Verteilungsquote für Asylsuchende. Auch möchte man sich gegen die Kriminalisierung ziviler Seenotrettung und für die Schließung der Elendslager an den EU-Außengrenzen einsetzen.

Wir sind sehr glücklich über diese Entwicklungen! Weiter geht's! ✊✊🧡🧡

*Die Stadt Lüneburg ist allerdings noch kein Sicherer Hafen, da viele unserer Forderungen im Stadtrat noch nicht angenommen wurden.

Stellungnahme der Seebrücke Lüneburg 

Seebrücke

Am Donnerstag, den 04. Februar 2021, hat der Stadtrat Lüneburg den Antrag “Lüneburg zum Sicheren Hafen” beraten. Der Antrag ist in den letzten Jahren mehrmals gestellt und abgelehnt worden. Im September 2020 wurde er zum wiederholten Male eingereicht. Dieser Antrag wurde seitens der Ratsmitglieder, trotz der Dringlichkeit, viermal vertagt.

Am 04. Februar wurde nicht der ursprüngliche Antrag zum Sicheren Hafen angenommen, sondern ein gemeinsamer Änderungsantrag der Fraktionen SPD, CDU und FDP, inklusive des hart erkämpften Zusatzes, Geflüchtete über den Verteilungsschlüssel hinaus aufzunehmen. Damit geht der Stadtrat Lüneburg einen(!) Schritt in die richtige Richtung. Dennoch unterscheidet sich der Änderungsantrag in wesentlichen Punkten von dem ursprünglichen Antrag, der von den Fraktionen Bündnis90/Die Grünen und Die Linke im Sinne der Seebrücke Lüneburg gestellt wurde und unterstützt wird.
Uns fehlen im angenommenen Antrag unter anderem folgende Punkte:

- aktiver Einsatz für staatliche Seenotrettungsmissionen und gegen Kriminalisierung ziviler Seenotrettung sofern erstere nicht gegeben ist

- Vernetzung mit anderen Sicheren Häfen, um sich aktiv für neue und stärkere Programme zur legalen Aufnahme Geflüchteter und gegen die bisherige EU-Abschottungspolitik stark zu machen

- Bleibeperspektiven für Geflüchtete in Lüneburg zu schaffen, die nicht allein eine menschliche Versorgung, sondern auch die gesellschaftliche Teilhabe der Ankommenden gewährleistet und sich als Solidarische Stadt für alle Menschen gegen Abschiebungen einsetzt

- Transparenz: Veröffentlichung der entsprechenden Handlungen

Da der Stadtrat mit dem Beschluss, Geflüchtete über den Verteilungsschlüssel hinaus aufzunehmen, formell nur einen einzigen wichtigen Aspekt des Forderungskatalogs der Seebrücke in seine Lokalpolitik aufgenommen hat, kann man die Stadt Lüneburg weiterhin nicht als Sicheren Hafen betrachten.

Wir fragen den Stadtrat: Was spricht gegen eine humane und solidarische Migrations- und Asylpolitik? Dort, wo die Bundespolitik ihrer Verantwortung nicht gerecht wird, muss die kommunale Politik tätig werden. Reine Lippenbekenntnisse reichen nicht aus.


Wir werden also weiter laut sein, Wege der Vernetzung suchen und mit den Fraktionen in Verhandlung gehen.

 

 

Hanau - Erinnern

Ein Jahr nach Hanau: kein Vergeben, kein Vergessen – gemeinsam gegen Rassismus!

Ein Jahr nach dem Terroranschlag rufen wir auch in Lüneburg zum Gedenken auf: Am Freitag, den 19.02.21, von 16 bis 18 Uhr auf dem Marktplatz.
Gemeinsam gegen die Angst. Erinnern heißt Verändern.

Material zum Ausdrucken, die Vorlage für das Layout und weitere Infos zum Anschlag sowie Unterstützungsmöglichkeiten findet ihr hier

Bitte denkt an eine Maske. Wir werden FFP2-Masken gegen Spende bereitstellen. Haltet Abstand. Bringt gerne ein Glas mit einem Teelicht oder eine andere Art von Kerze mit.
Kurzfristige, z.B. wetterbedingte Änderungen werden in der Facebookveranstaltung bekannt gegeben.

 

 

Stellungnahme

 

In der Lüneburger Stadtratssitzung vom 04. Februar 2021 äußerte sich Oberbürgermeister Ulrich Mägde rassistisch, indem er pauschal Geflüchtete als "Sicherheitsproblem" und als Ursache rechter Terroranschläge darstellte und den Vorfall in Hanau in diesem Zusammenhang als Beispiel nannte.[1] Derartige Äußerungen sind gerade im Hinblick auf den nahenden Gedenktag des Anschlags in Hanau vom 19.02.2020 besonders schwerwiegend. Wir als Seebrücke Lüneburg stellen uns entschieden dagegen.

Wir haben die sehr späte öffentliche Stellungnahme des Oberbürgermeisters in der LZ von heute, in der er sich für die in der Stadtratssitzung getätigte Äußerung bezüglich Hanau entschuldigt, zur Kenntnis genommen. Unabhängig von seiner Intention und von seinem Engagement gegen Rechts, können einzelne Äußerungen trotzdem Rassismen reproduzieren. Wir möchten darauf hinweisen, dass Rassismus ein strukturelles und gesamtgesellschaftliches Problem ist, wir also alle rassistisch sozialisiert sind.[2] Von einem Oberbürgermeister ist aber zu erwarten, dass er seine Äußerungen vorher gut durchdenkt und Vorwürfe im Nachhinein ernst nimmt und sein Handeln reflektiert.

Zudem distanzierte sich Mägde in seiner Stellungnahme nicht von seiner Darstellung von Geflüchteten als "Sicherheitsproblem". Die Verwendung eines solchen rechtspopulistischen Arguments und Vorurteils ist nicht hinnehmbar. Die größte Gefahr für unsere Sicherheit und Demokratie geht nicht von Geflüchteten[3], sondern von rechtsextremen Straftätern aus. Die Radikalisierung und das damit einhergehende Gewaltpotential der rechtsautoritären Milieus steigt stetig an.[4]
Eine reflektierte Auseinandersetzung damit ist jetzt besonders wichtig, da die längst überfällige Entscheidung, geflüchtete Menschen über den Verteilungsschlüssel hinaus aufzunehmen, soeben vom Stadtrat getroffen wurde.

Wir werden weiter daran arbeiten, dass Lüneburg ein Sicherer Hafen für Menschen auf der Flucht werden kann. Gerade vor diesem Hintergrund erwarten wir von den Fraktionen und Gruppen im Stadtrat, diese Form rassistischer Äußerungen nicht unkommentiert zu lassen und sich explizit dagegen auszusprechen.


[1] Ein Ausschnitt des Redebetrags von Ulrich Mädge ist unter diesem Link zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=DhfXibPzJLE&feature=youtu.be&fbclid=IwAR0j6jjzAN245V3rLJIznjUUdXsQ8MKNXc5Eno4hXdQMjuPvdK3B5bqixnA
[2] vgl. Tupoka Ogette (2020) "Wir sind alle rassistisch sozialisiert": https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/antirassismus-expertin-wir-sind-alle-von-rassistischer-sozialisierung-betroffen
[3] Ein Faktencheck zum Vorurteil Geflüchtete seien kriminell: https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/faktencheck/
[4] vgl. Zeit-Artikel vom 5. Februar 2021 - Die Pandemie als Verstärker, online: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-02/rechtsextreme-straftaten-anstieg-corona-krise-afd

 

Mahnwache

zum Gedenken der Toten und Vermissten der Migration

mahnwache

Am 06. Februar haben wir auf dem Marktplatz Kerzen angezündet, Blumen abgelegt und gemeinsame Schweigeminuten gehalten. Parallel mit Gruppen aus verschiedenen afrikanischen und europäischen Ländern haben wir den Menschen gedacht, die auf der Flucht ihr Leben verlieren mussten.

Am 6.Februar 2014 tötete die GuardiaCivil mehrere Menschen, die versuchten die spanische Enklave Ceuta schwimmend vom Strand Tarajal, Marokko zu erreichen. Der 6.Feb gilt seitdem dem Gedenken der Toten und Vermissten der Migration sowie dem Protest gegen das EU-Grenzregime!

 

a

 

Ein kleiner Erfolg nachdem der Antrag auf einen sicheren Hafen heute nach 5 Aufschiebungen endlich im Stadtrat besprochen wurde:

Der Stadtrat Lüneburg geht einen Schritt in die richtige Richtung und stimmt einem Antrag zu, der die Kriterien eines Sicheren Hafens zumindest zum Teil reflektiert. So möchte die Stadt Lüneburg in Zukunft Geflüchtete über das Minimum des Königsteiner Verteilungsschlüssels hinaus aufnehmen. Dieser Schritt wurde nun schriftlich festgelegt und die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, Die LINKE und SPD sprachen sich durch ihre   Abstimmungen dafür aus. Auch befürworteten einzelne Vertreter*innen des Rates der Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung ein Ende zu setzen und die Zusammenarbeit mit anderen Sicheren Häfen anzugehen. Schriftlich festgelegt wurden diese letzten beiden Punkte allerdings nicht. Doch immerhin ist ein ganz wichtiger Schritt in die Richtung gegangen worden. Wir werden in den nächsten Wochen im Austausch mit der Bundeseebrücke abwägen, ob Lüneburg mit dieser Änderung zum Sicheren Hafen werden kann. Ihr hört von uns!

 

 


Am 23.12. gab es im Camp im Nordwesten Bosniens einen großen Brand. Mit einem Schlag verloren über 1000 Menschen ihr letztes Dach über dem Kopf und sind somit schutzlos Schnee und Temperaturen von bis zu -11 Grad Celsius ausgeliefert. Das Lager war aber auch vorher schon nicht winterfest.

Wir nehmen dieses politisch gewollte Leid und diese unmenschliche Abschreckungspolitik nicht hin! Am 30.01.2021 bündeln wir unsere Kräfte und verschaffen unseren Forderungen Gehör! #WirhabenPlatz #AufnahmeStattAbschottung #LeaveNoOneBehind

Folgende Organisationen helfen vor Ort aus. Ihr könnt diese Organisationen finanziell oder anderweitig unterstützen:
Balkanbrücke Support:
https://balkanbrueckesupports.org/post_grid/aktuelle-projekte/
Donation: http://www.nonamekitchen.org/ayudanos/
Volunteer: http://www.nonamekitchen.org/contacto/
SOS Balkanroute: https://www.instagram.com/sos_balkanroute/

 

Wärme für alle! Kein weiterer Winter in den Lagern!


Wärme für Alle! Kein weiterer Winter in den Lagern!
Seit fast 5 Jahren herrschen katastrophale Zustände in den Lagern  an den EU-Außengrenzen. Die Brände in Moria und auf Samos,      Stürme, bei denen die Zelte der geflüchteten Menschen einfach weggeweht wurden, und Erdbeben im Herbst haben erneut dramatisch gezeigt: Die Lager bieten keinen Schutz und müssen dringend evakuiert werden.
Der Winter bringt Sturm, Regen und Kälte in die ohnehin gefährlichen Lager. Mehr denn je heißt es jetzt: Leave No One Behind! Wir bleiben laut, bis alle Lager evakuiert sind!
Deswegen rufen wir euch dazu auf, am 13.12. ab 15:30 am Stint mit uns ein Zeichen zu setzen. Lasst und gemeinsam laut und sichtbar gegen die katastrophalen Zustände in den Lagern werden!


WÄRME FÜR ALLE! KEIN WEITERER WINTER IN DEN LAGERN!

 

Petition: Lüneburg zum Sicheren Hafen. Jetzt!

https://weact.campact.de/petitions/luneburg-zum-sicheren-hafen-jetzt

Wir machen weiter!

  Wir fordern Lüneburg auf, sich wie bereits 203 andere Kommunen in       Deutschland  zum Sicheren Hafen zu erklären und somit Solidarität mit     Geflüchteten zu zeigen!

  Wir brauchen eure Unterschriften, um den Lüneburger Stadtrat dazu zu bewegen,   dem Antrag zum Sicheren Hafen zuzustimmen!

  Konkret fordert der Antrag die Stadt Lüneburg auf:
  • sich auf Bundesebene für eine menschenwürdige Migrationspolitik und für eine       Entkriminalisierung der Seenotrettung einzusetzen
  • sich bereit zu erklären Geflüchtete über den Verteilungsschlüssel hinaus           aufzunehmen
  • und sich für sichere und langfristige Bleibeperspektiven hier vor Ort einzusetzen

    Warum ist das wichtig?

  Auch während Corona gibt es immer noch Menschen an Europas Außengrenzen,      die vor Terror und Armut geflohen sind. Für die meisten Geflüchteten bedeutet       die aktuelle Pandemie eine noch größere Gefahr, da Hygienestandards und     medizinische Versorgung in den Unterkünften an den EU-Außengrenzen nicht gewährleistet werden können. Solidarität ist umso wichtiger in Zeiten einer globalen Pandemie und wir sagen: Solidarität kennt keine Grenzen!

Gemeinsam können wir Lüneburg zum Sicheren Hafen erklären und uns gegen die tödliche Abschottungspolitik der EU richten! Mit diesem Aufruf zeigen wir, dass unsere Stadt keine menschenverachtende Gleichgültigkeit toleriert!

Jede Unterschrift zählt! Lasst uns zusammen zeigen: Wir haben Platz!

Für weitere Informationen:

Was ist ein Sicherer Hafen?: https://seebruecke.org/sichere-haefen/ueberblick/

Flüchtlingsrat Niedersachen: https://www.nds-fluerat.org/

LeaveNoOneBehind Kampagne: https://leavenoonebehind2020.org/

 

 

Vielen Dank an all diejenigen, die am Dienstag, den 27.10.20, bei der Kundgebung und anschließend bei der Fahrrad-Demo zum Gut Wienebüttel dabei waren!❤

Leider wurde der Antrag Lüneburg zum Sicheren Hafen zu erklären wieder verschoben, da das Thema Heizpilze vorgezogen wurde.. Aber wir bleiben hartnäckig!!!


Wir möchten gerne noch einen Redebeitrag von diesem Tag mit Euch teilen:

Es geht um Grenzen, um Ränder und um Übergänge. An Europas Außengrenzen warten und harren und verzweifeln Menschen, die auf eine gerechtere Zukunft hoffen, EINEN SICHEREN HAFEN.
Aber was hindert sie daran? Gesetze! Und wer macht diese Gesetze? Menschen wie wir, wir können Gesetze als gesetzt sehen, ODER sie den weltlichen und menschlichen Bedürfnissen anpassen. Das darf heute ein Übergang sein, damit auch Lüneburg für diese Menschen ein Sicherer Hafen sein kann, und wir den GesetzgeberInnen somit zeigen, dass es allerhöchste Zeit ist. Es ist eine Grenze erreicht, die nicht mehr, schon lange nicht mehr ertragen werden kann. Es ist Zeit etwas zu verändern. An den Rändern!
Ein Beispiel: Menschen, die auf ihr Äußeres achtend und täglich weiße Hemden tragen um sauber darzustehen, müssen nicht nur die Hemden waschen, sondern auch den Inhalt. Sonst werden die Ränder unsauber. Es geht nicht nur um den Schein, sondern um das Menschlichsein.
Helft uns mehr Sichere Häfen entstehen zu lassen. Dies ist die Kraft, die in uns ist, das Schöpferisch-Verändernde, das Menschliche.
Wir können nicht das Mittelmeer teilen, um Sichere Fluchtrouten zu ermöglichen. Lasst die Seenotrettung Ihre Arbeit wieder aufnehmen. Es muss sich was ändern. An den Rändern! Im politischen Denken und Handeln. Vom Individuellen zum Globalen Wohle wandeln. Packen wir es an, weckt die, die noch schlafen,


Lüneburg zum Sicheren Hafen!

#schafftsicherehäfen #LeaveNoOneBehind

 

Balkanbrücke Banner

 

 

Kundgebung am 27.10.20

+++ KUNDGEBUNG LÜNEBURG ZUM SICHEREN HAFEN 27.10. ++++

Bereits 200 Städte und Kommunen haben sich zum sicheren Hafen erklärt. Lüneburg gehört noch immer nicht dazu. Das kann so nicht bleiben!

Der Antrag Lüneburg zum sicheren Hafen zu erklären soll bei der nächsten Stadtratsitzung diskutiert werden, nachdem er das letzte mal vertagt wurde.

Am Tag der Sitzung wollen wir von der Seebrücke Lüneburg deshalb mit euch erneut ein Zeichen für ein solidarisches Lüneburg setzen und somit den Politiker*innen Druck machen, dem Antrag zuzustimmen.

Kommt dafür zur KUNDGEBUNG am Dienstag, den 27. Oktober um 15:30 Uhr auf den Marktplatz!
Anschließend können wir gemeinsam mit dem Fahrrad zum Gut Wienebüttel fahren, wo die Stadtratsitzung ab 17 Uhr stattfinden wird.

Um sicherer Hafen zu sein fordern wir von der Stadt Lüneburg:
• sich auf Bundesebene für eine menschenwürdige Migrationspolitik und eine Entkriminalisierung der Seenotrettung einzusetzen
• sich bereit zu erklären Geflüchtete über den Verteilungsschlüssel hinaus aufzunehmen
• und sich für sichere und langfristige Bleibeperpektiven hier vor Ort einzusetzen

Wenn ihr an der Stadtratsitzung als Zuschauer*in teilnehmen wollt, meldet euch vorher per Mail an bei: Ratsbuero@stadt.lueneburg.de

 

Gedenken der Toten

Gedenken an die Verstorbenen auf dem Mittelmeer -
Am 11.10.2013 gerieten 268 Menschen vor der Insel Lampedusa in Seenot und ertranken, weil die Rettungsstellen ihre Notrufe zu lange ignorierten. Aus diesem Anlass wollen wir 7 Jahre nach dem Unglück allen Verstorbenen im Mittelmeer gedenken.

 

 

100 qm Riesenbanner


Video von der Demo in Lüneburg am 06.07.2019nbanner wurde am 20.06.2019 in Lüneburg von Kletteraktivisten*innen am Weltflüchtlingstag vom Wasserturm entrollt.

Die Aktion ist Teil der Aktionswoche #Yachtfleet der Seenotrettungsorganisation  Mission Lifeline. Wir senden allen Seenotretter*innen ein Zeichen der Unterstützung und Solidarität von unserem Lüneburger Wasserturm! Lüneburg muss sich endlich dem Städtebund der  "sicheren Häfen" anschließen.

 

 

 

?Wir alle sind die SEEBRÜCKE und zusammen sind wir stark!?

Deswegen fordern wir gemeinsam mit Menschen aus der Politik, der Zivilgesellschaft und den Kirchen im Palermo Appell:

  • Sichere Fluchtwege
  • Ein gerechtes Verteilungsprogramm für Geflüchtete
  • Kommunale Aufnahme
  • Staatliche Seenotrettung
  • Solidariät mit der zivilen Seenotrettung

 

LÜNEBURG ZUM SICHEREN HAFEN ERKLÄREN

Wenn die Regierungen in Europa versagen, dann liegt es an den Städten zu handeln!

60 Städte sind schon mit gutem Beispiel vorangegangen.

Arnsberg, Bad Lippspringe, Berlin, Bielefeld, Blomberg, Bonn, Brilon, Braunschweig, Bremen, Cloppenburg, Cuxhaven, Detmold, Düsseldorf, Erlangen, Flensburg, Freiburg, Greifswald, Halle (Saale), Hamburg, Hannover, Region Hannover, Heidelberg, Hildesheim, Hildesheim Landkreis, Jena, Kassel, Karlsruhe, Kempen, Kiel, Köln, Konstanz, Krefeld, Leipzig, Lübeck, Mainz, Marburg, Meschede, Neubrandenburg, Nordhorn, Oldenburg, Olsberg, Osnabrück, Potsdam, Regensburg, Rostock, Rottenburg, Schleswig-Flensburg, Solingen, Sylt, Thedinghausen, Tübingen, Trier, Viersen, Wiesbaden, Wetter (Ruhr)

Wir in Lüneburg heißen Menschen in Not willkommen! Wir fordern von der Stadt die Tore für Schutzsuchende weit zu öffnen und
Lüneburg öffentlich zum Sicheren Hafen für Gerettete aus dem Mittelmeer zu erklären.

Kommentar Radio Zusa Lüneburg zum sicheren Hafen erklären

Es wird Zeit, dass die Parteien und Regierungen unser NEIN zum Sterben im Mittelmeer und unser klares Nein zum Rassismus stärker spüren als den Druck der Stammtische.

Wir fordern den Lüneburger Stadtrat auf, sich endlich den Städtebund der "sicheren Häfen" anzuschließen und nicht länger Teil der europäischen Menschenrechtsverletzungen zu sein.

 Auf dieser Karte finden sich alle Städte, die sich bereits als "Sicheren Hafen" bezeichnet oder darüber diskutiert haben: 

Karte ansehen

 

JETZT AUF DEM MITTELMEER / ein interaktives Tool von SOS-Mediterranee

interaktives Tool